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Neugeburt. oder wasweißich.

grade 5 uhr und ich sitz hier alleine. in seinem zimmer. keine ahnung was ich suche. wie ich mich kenne einfach nur irgendwas, um mich zu verletzen. nicht körperlich, zur abwechslung. es muss tiefer gehen. viel tiefer. ich will daran zerbrechen. ich will einen grund auszubrechen, abzubrechen.
ich will mit blutunterlaufenen augen meine welt zerbrechen sehn, wie ich es immer wollte, weil ich alles andere nicht ertrage. ironischerweise. es tat schon immer weh. und es tut weh nichts zu finden, was dies nur annäherns bewirken könnte. rein garnichts. alles was mich verletzt, erschaffe ich selbst. es gibt nichts. ich werde nichts finden. nichteinmal wenn ich es will.
aber ich will mich innerlich sterben sehen. meine seele untergehen spüren. schlussendlich und wirklich.

ich will nicht länger weiter.
...und das alles nur, weil ich ihn so sehr liebe, dass ich daran zerbreche. so sehr, dass ich daran zerbrechen will. ganz und vollkommen. wenn ich nicht die perfektion haben kann, will ich den untergang, ganz für mich allein.

hate mich für verrückt, wenn du das liest. oder halte mich für verzweifelt. aber es ist liebe. und würde ich ihn nicht mehr lieben, als den bittersüßen tod, wäre ich jetzt nicht hier. 

lieber sehe ich meiner seele tausend mal beim sterben zu, während er da ist, als dass ich dieses einzige mal meinen körper sterben lasse, in der gewissheit ihn - meinen liebsten - dem untergang zu weihen.

du wirst bald wieder hier sein. und du wirst nach alkohol und schweiß riechen. und ich werde es hassen und mir einreden, ich wäre schuld an allem. es ist nicht der geruch des alkohols. es ist der geruch von verzweiflung und untergang und das wissen, nichts dagegen tun zu können.
die restliche nacht und der morgen werden grauenvoll. ich weiß es.
warum? weil ich es so will, tief in meinem inneren. weil schmerz und depression etwas ist, das ich kenne. etwas, mit dem ich umzugehen weiß. etwas, das mich mein ganzes leben schon begleitet und das ich nicht aufgeben werde. für niemanden.

warum ich nicht glücklich sein will? nun. ich denke, ich würde es wollen, wenn ich es denn könnte.

es tat furchtbar weh, dich heute sprechen zu hören. von allem. vom alkohol, von attraktiven frauen, vom weltuntergang. ich weiß, wie du das alles meinst. aber ich spüre deine verzweiflung und dein leid. es tut weh, weil ich zusehen muss. und ich weiß immernoch zu viel über dich. viel zu vieles, mit dem ich nicht fertig werde. und alles was ich jetzt mache, ist diese dinge zusammen zu fügen, zu meiner eigenen schuld. ich bin schuld an allem. das ist es, was so tief in meinem denken verwurzelt ist, dass es nie zu töten sein wird.
ich bin schuld. weil ich schuld sein will.
ich kann nicht glücklich sein.
nicht mit dir und auch nicht ohne dich.
und das ist es, was so bittersüß und unendlich weh tut.

1.1.10 05:10
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Charm / Website (6.1.10 01:47)
Caro. Ich kenne das. Bei mir war es durch Liebe hervorgerufen, weil ich eben irgendeinen Auslöser brauchte, aber es war dasselbe Gefühl. Und du KANNST DA RAUS. Du KANNST.

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