Der Spiegel meiner Gedanken.
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Schlafesbruder.

Es scheint alles so paradox zu sein.
Auf der einen Seite würde ich jetzt gerne Schlafen. Lange Schlafen, weil das der einzige Zustand ist, in dem ich mir nicht über alles Gedanken machen muss. Der einzige Zustand, in dem ich "zufrieden" bin.
Und ich weiß genau, heute Abend liege ich im Bett und wünsche mir, dass ich einfach einschlafe und nicht mehr aufwache. Einfach so, ohne die Chance gehabt zu haben, mich zu verabschieden, oder verabschiedet zu werden. Einfach so, ohne Rechtfertigung, ohne große Worte. Einschlafen und irgendwann einfach aufhören zu Atmen. Aufhören zu fühlen. Aufhören zu sein.
Für immer Schlafen.

Auf der anderen Seite treibt mich das Warten und der letzte Funke Hoffnung in mir voran und macht mir Angst. Eine Angst, die ich nicht verstehe. Angst vor dem Sterben, Angst vor dem Tod, Angst vor dem Nicht-Mehr-Existieren. Angst dass ich etwas verpasse. Angst davor, dass ich noch irgendetwas hätte tun müssen.
Und dann bekomme ich bei jedem noch so kleinen Schmerz, bei jeder noch so kleinen Unstimmigkeit in meinem Körper extreme Panik, dass ich den nächsten Tag nicht erlebe. Dann will ich nich Sterben. Dann will ich leben, mehr als alles Andere.
Leben und darauf hoffen, dass eines Tages doch wieder alles gut wird. Dass ich glücklich sein kann und dass ich zufrieden bin.
Dann kann ich nicht Schlafen. Und ich will es auch nicht.
Dann will ich lieber wach sein, mich spüren und jede Sekunde auskosten. Dann ist das Leben ein Geschenk.

Irgendwie schrecklich paradox.




...das Buch von Robert Schneider ist im Übrigen eines meiner Liebsten und mehr als empfehlenswert.
3.12.10 15:47


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Der Traum (18.9.)

Auch wenn ich eigentlich nicht unbedingt an Traumdeutung und den Gedanken dass jeder Traum einen tieferen Sinn hat glaube, denke ich, dass dieser offensichtlich zu verstehen war.

Wir sind nach Berlin gefahren. Ich und mein Freund. Der mit dem ich seit nunmehr 2 Jahren zusammen bin. Es war jedenfalls so, dass wir dort 5 schöne Tage verbrachten auf die noch 2 folgen sollten. Aber am Abend packte er seine Sachen und sagte er müsste jetzt zurück fahren. Auf die Frage warum sagte er, es wäre ein neues PC-Spiel erschienen, das er jetzt unbedingt gleich testen müsse.
Ich war verzweifelt und habe gesagt, er könne nicht gehen und dass das sicher noch zwei Tage warten könne. Aber er ging trotzdem. Und so stand ich da, allein im Hotelzimmer und meine größte Angst war, dass ich die Zugreise zurück nun alleine antreten müsse.

...Die einzige Sache die ich nciht verstehe ist, warum ich nicht auf die Idee gekommen bin einfach mit ihm zu fahren...

Vielleicht bedeutet das ja, dass ich loslassen muss. Vielleicht ist das die Antwort. Vielleicht sehe ich endlich ein, dass er mir schon lange nicht mehr gut tut, sondern mich viel zu oft einfach nur aleine lässt oder mir sogar beim Fallen zusieht.
21.9.10 22:41


Black Balloon

Elevator straight into my skull
The escalator rises as it falls
I swear our jet is crashing in my mind
You can hold on but I wouldn't waste your time



Wenn du 's doch nur sehen könntest. Wenn du 's doch nur fühlen könntest.
Wenn ich 's doch nur ändern könnte.

Du sagst immer ich soll dich nicht ändern. Sagst, ich soll es nicht versuchen. Und eigentlich ist ja auch alles gut im Moment. Fast.
Eine Zuckerwattebeziehung verlange ich ja gar nicht, eigentlich.
Es fühlt sich nur so an, als sei ich in den zwei Jahren erwachsen geworden und du hast dich einfach gar nicht weiter bewegt. Im Grunde also genau das Gegenteil von dem, was du fürchtetest.
Du hattest Bedenken, ich könnte mich an deiner Seite irgendwann nicht mehr weiterentwickeln. Hattest Angst ich würde nicht an dir wachsen.
Aber die Wahrheit ist eigentlich, dass ich an dir mehr gewachsen bin, als an irgend jemand Anderem. Und das tue ich immernoch. Tag für Tag.
Weil einfach alles so unheimlich schwer ist. Auf seine Weise. Aber da muss gar nicht negativ sein.

Dir zuzuhören und dich zu verstehen ist beinah eine Unmöglichkeit. Deine Ehrlichkeit in manchen Dingen anzunehmen und zu akzeptieren beinah unerträglich. Dein ganzes Wesen füllt den Raum komplett aus, wenn du hier bist. Das war schon immer so.
Dich zu lieben ist eine Herausforderung. Aber eine, die ich gerne annehme. Weil ich es will und nicht aus irgendwelchen Gründen der Abhängigkeit.


Weißt du, ich glaube uns wird das Alles noch lange verbinden. Selbst wenn ich mich irgendwann entschließe, doch zu gehen. Allein lassen werde ich dich nie. Ich werde immer da sein. Irgendwo.

Diese Verbindung zwischen uns ist endlos. Und das ist auch gut so.
Wir haben und hatten es nie leicht miteinander. Es gibt immer irgend etwas, das uns zurück auf den Boden holt. Selbst wenn ich meistens das Gefühl habe, viel härter aufzukommen als du...



Auch wenn du immer da bist...
...rechtzeitig zur Stelle warst du nie.


11.8.10 18:22


...blöd nur...

Und wie jedes Wochenende, verbringe ich 3 Stunden damit, aufzuräumen, schöne Kleidung auszusuchen und möglichst perfekt auszusehen.
Staubsaugen, Staubwischen, Duschen, Haarkuren, Schminken, Bodylotion, Bett neu beziehen. Warten.

Die größte Mühe in jedem Detail, weil auch nach einem Jahr und 10 Monaten immernoch alles perfekt für dich sein soll. Weil ich nach all dieser Zeit immernoch das Bedürfnis habe, für dich mehr als Begehrenswert zu sein und ich will, dass du stolz auf mich sein kannst.

...blöd nur, dass ich gerade absolut keine Lust mehr habe, dich noch zu sehen, weil du einfach das komplette Gegenteil bist. So kommt es mit jedenfalls grade vor. 

26.6.10 17:49


warum merkst du eigentlich nie, wenn es mir schlecht geht?
und wie schaffst du es eigentlich immer mir das gefühl zu geben, ich sei schuld an allem?
wieso du?
warum ich?

merkst du eigentlich, wie unendlich ich dich liebe, auch wenn ich ne zicke bin und du ein arogantes arschloch? manchmal.

18.6.10 10:38


...weißt du eigentlich?

Weißt du eigentlich wie das ist, wenn dir auffällt wie sehr du etwas vermisst?
Weißt du eigentlich warum du es dir nicht eingestehen willst?
Weißt du eigentlich was du aufgegeben hast?

Ich denke nicht, dass du weiterhin so tun solltest, als seist du stark genug das alles zu verkraften. Man bemerkt doch, dass dir das alles nicht egal ist. Man muss es doch bemerken.
Denkst du.
Letztendlich weißt du, dass es keinem aufällt und dass es nur so aussieht, als hättest du alle im Stich gelassen. 
Von außen.
Was du eigentlich willst weißt eben doch nur du selbst. 

Seltsam, dass du immer nur begreifst wie sehr du etwas brauchst, wenn es nicht mehr da ist. Seltsam, dass du immer so tust, als wäre dir alles egal.
Seltsam, dass du noch immer denkst es würde dich verletzbar machen.
Seltsam, dass du dich noch immer an jede einzelne Sekunde erinnerst.
Seltsam, wie lange du dir einreden konntest, es wäre dir gleichgültig.

Und jetzt bricht alles zusammen, nicht?

Du vermisst den Geruch der alten Stühle und das Treppenhaus. Du vermisst, jeden mit Namen zu kennen, ganz gleich ob derjenige auch dich kennt. Du vermisst, nie allein gewesen zu sein. Du vermisst die kaputten Fliesen und den Kaffeeautomaten. Du vermisst die langen Korridore. DU vermisst die vertrauten Stimmen und die schriftlichen Konversationen an den Wänden der Toiletten.
Du vermisst es, akzeptiert gewesen zu sein.

Ist es nicht das, was du so lange wolltest?



Ist dir eigentlich klar, dass du ihm noch nie gesagt hast, dass du ihn liebst?
Ist dir eigentlich bewusst, dass er recht hat, wenn er sagt du wärst etwas besonderes?
Nimmst du das überhaupt wahr?
Fällt dir eigentlich auf, dass er dich genauso abartig liebt wie du ihn?
Weißt du eigentlich, dass er nach allem immernoch bei dir ist und dass er nach allem immernoch Verständnis für dich hat und dass er dir nach allem immernoch ähnlicher ist, als es jemals jemand sein wird?
Weißt du, dass er dich versteht, auch wenn du es nicht sehen willst, weil du dich selbst lieber hasst und bis aufs Blut bekämpfst?
Weißt du eigentlich, dass du dich ihm gegenüber so rücksichtslos verhälst, dass es dich umbringen würde, wenn er das selbe täte?

Weißt du, warum ich das alles weiß und warum ich all die Fragen stellen darf?
Ich bin du.
Ob du willst oder nicht.

3.6.10 04:27


Wunschdenken

Ich hab dich gefunden. Ganz ohne dass du es bemerkt hast. Einfach so.
Und glaub nicht, dass du jetzt einfach so gehen könntest - ohne mich.
22.5.10 18:05


Du wusstest es.

Im Grunde wusste ich ja immer, dass ich nie wirklich aufhören würde dich zu lieben. Und ich wusste ja auch, das das, was uns einmal verbindet uns nicht wieder loslassen würde.

Aber ich dachte nicht, dass du mich jetzt - nach allem - noch immer zum lächeln bringen und mich wieder auf die andere Seite entführen könntest.

...ich dachte schon, wir hätten uns verloren.
Aber du bist immer noch da. Und ich bin wieder ich. Und plötzlich erkenne ich, dass du nie wirklich weg warst.

Danke.

14.5.10 00:35


>>ich hör schon den ganzen tag so scheiß beschissene gute laune musik... shins, kooks, charlotte hatherley. ich hab meine geilsten klamotten angezogen, in meinem neuen parfüm gebadet. ich bin durchs haus getanzt, hab gegessen ohne rücksicht, ne stunde heiß geduscht nur um irgendwas zu tun oder zu erleben was ich noch nicht hatte.
es funktioniert nicht. es funktioniert nie. nie.

hasi. wir verpassen was. irgendwas läuft ganz furchtbar schief. niemand sollte uns unsere jugend nehmen und wir sollten nicht versuchen uns wie erwachsene zu benehmen. wir sollten uns nicht wie erwachsene behandeln lassen müssen. wir sollten viel mehr spaß haben, viel mehr freiheiten haben.
wir sollten leben DÜRFEN.
und ich glaub das ist es, was fehlt. was nicht funktioniert. was anders sein muss, damit wir überleben
.<<
8.4.10 00:28


Liebe

Erklär mir, was Liebe ist.
Was heißt es, wenn du sagst, dass du mich liebst?

Ich will nicht, diesen fertigen Text, den ich schon so oft gelesen habe. Sicher, es steckt Wahrheit dahinter, aber ich will DEINE Worte, DEINE Gedanken.

...sagst, du hast sie erlebt, die volkommene Liebe. Mehr als ein mal.
Warum zerbricht sie, wenn sie volkommen ist?

Liebst du mich, genau wie du sie geliebt hast?

Ich hab meine Motivation grade verloren. Etwas.
Ich seh mich schon in zwei Stunden wieder heulend und schreiend hier auf dem Boden.
Ich weiß nicht warum.

Ich wollte doch nur wissen, was Liebe bedeutet.

10.3.10 19:00


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